HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal 27:26 (17:14)
Quelle: Dirk Schmidt
Wie so oft in dieser Saison konnten wir für das Spiel gegen die HSG Mertesdorf/Ruwertal leider nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen und einige Spielerinnen gingen angeschlagen in die Partie. Doch ist das Team mittlerweile so gewachsen, dass jede für die anderen mitkämpft und so gehörte die Anfangsphase des mit Spannung erwarteten Derbys der Heimmannschaft. Mit schnellen Angriffen und Zug zum Tor sowie einer gut stehenden Deckung zogen wir schnell auf 5:1 in der 5. Minute davon, ehe auch die Gäste aus dem Ruwertal besser in die Begegnung fanden. So ließen wir unsere Gegnerinnen auf 7:5 herankommen, bevor wir wiederum mit einigen Tempoangriffen die HSG beim 10:5 zur Auszeit zwangen. Diese schien erst nicht zu wirken, beide Mannschaften trafen im Gleichschritt, doch gegen Ende der 1. Hälfte brachten wir uns zu oft selbst in Unterzahl, da wir entweder zu ungestüm oder den berühmten Schritt zu spät waren.
Trotzdem waren wir mit der ersten Hälfte zufrieden, wollten die Abwehr wieder stabilisieren und weiterhin unsere Schnelligkeit im temporeichen Derby ausspielen. Das gelang uns auch in weiten Teilen, doch scheiterten wir in der gesamten 2. Halbzeit viel zu oft an der gut haltenden gegnerischen Torfrau oder Pfosten und Latte. Diese Abschlussprobleme nutzte die HSG und war beim 19:20 in der 40. Minute drauf und dran, das Spiel auf den Kopf zu stellen. Nun war es an unserer Mannschaft wieder ins Spiel zu finden, was auch gelang, doch es blieben zu viele vergebene Chancen. Immer wieder spielten wir uns mit tollem Handball in aussichtsreiche Positionen, doch es gelang aus den bekannten Gründen nur ein kleiner 3. Tore Vorsprung in der 50. Minute. Da wir weiterhin den Ruwertalerinnen durch schlechte Wurfentscheidungen den Rücken stärkten, mussten wir daher in den letzten Minuten doch noch um den verdienten Derbysieg bangen.
Am Ende stand aber ein verdienter 27:26 Erfolg auf der Anzeige und die Mannschaft bejubelte durch eine weitere starke kämpferische und mental Leistung die nächsten Punkte im Duell um Platz 4. Wir können auf jeden Fall mit spielerischen Lösungen im Angriff sehr zufrieden sein, müssen uns aber in der Abwehr und vor allem in der Treffsicherheit steigern, wenn wir am kommenden Wochenende den nächsten Derbysieg einfahren wollen. Dann sind wir bei der Überraschungsmannschaft der Saison, der DJK/MJC Trier zu Gast und würden uns freuen, wenn ihr uns noch einmal genauso toll anfeuern kommen würdet.
Für den HSC spielten: Annika Quary und Liv Frank – Jana Rosch (4), Rena Aula (3), Melle Gores (2), Vanessa Longen (3), Anika Schillinger (2), Angi Karrenbauer, Jolie Bauer (2), Sophia Jäckels (3/1), Anna Longen (7/2) und Ina Longen (1)







