HC Koblenz II – HSC Schweich 35:36 (19:19)
Quelle: mosel-Handball.de
Es war das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison, Mitte April findet das Rückspiel in Schweich statt. Nach einer „Abtastphase“ in den ersten Minuten bestimmte das Team von Trainer „Mücke“ Rosch das torreiche Spiel nach dem 3:3 (6.) legte bis auf 5:9 (13.) auf vier Tore vor und schien beim 8:14 (18.) nach einem drei Tore Lauf auf dem besten Weg, das Spiel richtig in den Griff zu bekommen. Doch nach ihrer Auszeit fanden die Gastgeber besser ins Spiel, kämpften sich jetzt Tor um Tor heran und glich beim 17:17 (29.) erstmals wieder auf. Schweich versäumte es in der Phase, den Sack früh zuzumachen.
So verlief die Begegnung auch nach dem Wechsel zunächst völlig ausgeglichen, allerdings wollte dem Rosch Team die Führung nicht gelingen. Erst nach dem 30:30 (49.) war es Patrick Karrenbauer, der seine starke Leistung mit dem ersten Führungstreffer seiner Mannschaft nach dem Wechsel „krönte“, doch die Oberliga-Reserve aus Koblenz ließ nicht locker. Als Karrenbauer mit seinem 14. Treffer die 31:32 (50.) Führung der Gäste markierte, folgte die Auszeit der Koblenzer, doch Paul Backes war es nun, der mit seinen beiden Treffern die 2 Tore Führung des Rosch Teams festigte. Die rote Karte gegen Schweich nutzten die Gastgeber, um beim 34:34 (56.) auszugleichen und jetzt war das Herzschlagfinale eingeläutet. Karrenbauer per Siebenmeter und Paul Backes nutzten weiter ihre Chancen, sorgte für die Führung der Schweicher bis 35:36 (58.) und nach der Zeitstrafe gegen Koblenz legte Rosch die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und nahm die Auszeit. Doch seine Mannschaft konnte den Sack nicht zumachen und jetzt war es an den Gastgebern, 21 Sekunden vor dem Ende ihre letzte Auszeit zu nehmen. Doch der Ausgleichstreffer gelang den Gastgebern nicht mehr und so feierten die Gäste einen glücklichen, aber nicht unverdienten Auswärtssieg, mit dem das Rosch Team den Platz im oberen Mittelfeld festigt.
„Im Gegensatz zu den letzten Wochen gelang uns ein guter Start, doch nach der klaren Führung leisteten wir uns unvorbereitete Abschlüsse, boten eine schwache Abwehrleistung und ließen unseren jungen Torhüter im Stich! Zur Pause ein leistungsgerechtes Remis und dann wurde es nach dem Wechsel ein Kopf an Kopf Rennen. Die rote Karte gegen uns haben wir dann in der Abwehr gut kompensiert und dank des Willens war es ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg, bei dem wir auch einige Male Glück mit den Abprallern hatten. Wenn Du aber auswärts 36 Tore erzielst, musst du das Spiel gewinnen. Es gilt jetzt, in der Abwehr konsequenter zu arbeiten und das können wir jetzt im Nachholspiel gegen Igel am Dienstag unter Beweis stellen“, meint HSC Coach Andreas Rosch.
Koras – Rohr, A. Quary (3), Manikowski (1), Mikolai (2), Backes (10), Müller, Wagner (3), Lamberti, Karrenbauer (15/4), Müller (2)



