TSV Ismaning – HSC Schweich 30:44 (15:20)
Quelle: volksfreund.de
43, 43, 44: So lautet jeweils die Torausbeute des HSC Schweich in den vergangenen drei Bundesliga-Auswärtsspielen. Es sind famose Zahlen. In der Partie beim TSV Ismaning ging es bis zum 12:13 in der 24. Minute eng zu, Schweich musste zunächst sogar einem Rückstand hinterherlaufen. Doch danach zündeten die Moselanerinnen ein Feuerwerk.
„Nachdem wir nicht gut ins Spiel gekommen waren, haben wir uns mehr und mehr abgesetzt. Vor allem in die zweite Halbzeit sind wir bombastisch gestartet. Dank eines extremen Tempohandballs haben wir in den ersten gut sieben Minuten den Vorsprung von fünf auf elf Tore beim 27:16 vergrößert“, berichtet HSC-Trainer Sascha Burg, der von einem unterm Strich „in dieser Höhe nicht zu erwartenden Erfolg“ spricht.
Unter den insgesamt elf HSC-Torschützinnen stachen Lea Burg (15) und Maja Pletscher (neun) heraus. Einzige Wermutstropfen: Pletscher konnte laut Burg in der Schlussphase wegen einer Sprunggelenkverletzung nicht mehr eingesetzt werden. Gleiches galt nach der Pause für Betty Müller, die laut des Coaches einen Ellbogenschlag ins Gesicht abbbekommen hatte. Beide Blessuren sind aus Sicht des Coaches das Resultat einer überharten Gangart der Gastgeberinnen.
Burg dankte den Eltern der HSC-Spielerinnen, die mit der Übernahme von Reisekosten die Rahmenbedingungen für den Erfolg in Oberbayern gelegt haben.
Für Schweich steht die nächste Partie nun erst am Sonntag, 1. März, an. Dann empfängt der HSC zu Hause um 14.30 Uhr Altenstadt-Geislingen. Coach Burg: „Wir werden uns in der Pause nicht ausruhen, sondern weiter an unseren Schwachstellen arbeiten.“
HSC Schweich: Genannt, Ströker, Müller (2), Burg (15/4), Löhmann (4), Schröer (2), Morrissey, Schabbach (2), Pletscher (9), Wilhelm, Rickert (3), Ferring (2), Weins (1), Lindner (1/1), Schmidt (3)







