HSG Hunsrück II – HSC Schweich 35:33 (18:16)
Quelle: mosel-handball.de
Faktisch ohne Abwehrreihen leisteten sich die beiden Teams aus dem Hunsrück und aus Schweich einen offenen Schlagabtausch in einem torreichen Spiel! Guter Start für die Hunsrückerinnen gegen den HSC Schweich. Über 3:1 (3.) und 7:4 (10.) schien das Team von Trainer Flo Hübner das Spiel in den Griff zu bekommen, doch die Gäste aus Schweich ließen sich nicht abschütteln, waren beim 7:.6 (13.) wieder dran und ließen die Gastgeberinnen nicht mehr als auf zwei Tore davonziehen. Die frühe rote Karte in der 18. Minute nutzten die Gastgeberinnen und zogen auf 13:10 (20.) davon, es folgte die Auszeit von Gästetrainer Hanni Rosch, doch jetzt liefen die Schweicherinnen dem drei bis vier Tore Vorsprung der Hunsrückerinnen hinterher. Dabei war es vor allem Routinier Melisa Gräber, die mit ihren Treffern dafür sorgte, dass der Abstand über 18:13 (25.) ausgebaut werden konnte. Doch dann häuften sich die Fehler im HSG Spiel und Schweich sorgte mit dem 0:5 Lauf für den 18:16 (28.) Anschluss und der zwang Hübner zur Auszeit. Und wenigstens die zwei Tore Vorsprung brachten die Hunsrückerinnen mit in die Kabine. Doch das Hübner Team hatte die Pause nicht verkraftete, kassierte gleich vier Treffer der Gäste in Folge, die beim 18:20 (35.) das Gastgeberteam eiskalt erwischten. Erst allmählich wachten die Hunsrückerinnen auf, kämpften sich Tor um Tor heran und konnten erstmals beim 25:24 (44.) durch Sophia Hahn wieder in Führung gehen. Die Begegnung blieb mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen spannend und so ging das Spiel nach dem 32:30 (54.) und der Auszeit der Gäste in eine spannende Schlussphase, in der die Gastgeberinnen mit 35:30 (57.) für die Vorentscheidung sorgten. Am Ende siegte das Hübner Team verdient mit 35:33!
„Ich kann die Gäste nur loben! Kompliment an die Mannschaft, die kämpferisch nie aufgegeben hat und bis zum Schlusspfiff fightete. Immer wenn wir es geschafft hatten, uns deutlicher abzusetzen, haben wir Schweich stark gemacht, indem die unsere Fehler konsequent bestraften. Wir waren froh, Melissa in unseren Reihen gehabt zu haben, die zusammen mit Sophia Hahn und Luisa Bottlender für die Momente im Angriff sorgte. Gegen die HSG Kastellan/Simmern müssen wir jetzt zwei Schippen drauflegen, wenn wir überhaupt mithalte wollen. Vor allem unser Torhüterspiel muss sich in dieser Woche steigern. Am Ende war es heute nach der klare Führung noch eine kosmetische Ergebniskorrektur zugunsten der Gäste“, meinte HSG Coach Flo Hübner.
„Am Ende hat es leider für uns nicht ganz gereicht, da wir nach dem Wechsel einige Fehler zu viel machten. Es war ein verhaltener Start meiner Mannschaft, die sich aber nach dem Rückstand wieder herankämpfte. Wir haben es nach dem Wechsel nicht geschafft, die Führung weiter auszubauen, hatten in der Phase zu viele technische Fehler und uns so selbst geschlagen, doch auch das Spiel mit Harz brachte uns Probleme. Kämpferisch hat das Team alles gegeben, doch wir haben es nicht geschafft, Melissa Gräber in den Griff zu bekommen. Sie war heute einfach die Unterschiedsspielerin, die ihre ganze Erfahrung ausspielte. Der Sieg der Gastgeberinnen ist verdient, doch ein Punkt wäre für uns durchaus drin gewesen“, urteilte Schweichs Trainer Hanni Rosch.
HSG: Faller und Bohr – Wagner (3), Keller (1), Schmidt (2), Kappel; Neu, Fink (1), Schirokich (2), L. Bach (3), Gräber (9/2), Hahn (7/1), Kalle (2), Bottlender (5)
HSC: Le und Frank – Rosch (1), Bauer, Marxen (1), Gores (1), A. Longen (1), Aalderink, Karrenbauer (13/7), V. Longen (1), Schillinger (6), Jäckels (4), I. Longen (4), Hank (1).







