HV Vallendar – JSG Mosel/Ruwer 34:23
Quelle: mosel-handball.de
„Unser Hauptaugenmerk in der Defensive lag heute auf den wurfgewaltigen Halben der Gäste Daniel Quary und Kilian Lieser, deren Kreise wir über zwei vorgezogene Halbdecker einengen wollten. Das gelang uns auch, über 4:1 (8.) und 12:5 (18.) konnten wir uns in Front werfen. Besonders Anthony Matthews war von der Gästedeckung häufig nur durch Fouls zu bremsen, eine etwas konsequentere Regelauslegung hätte uns hier zahlreiche Überzahlsituationen beschert. Dass es zur Pause ’nur‘ mit 16:10 in die Kabinen ging, war vor allem unserer ausbaufähigen Chancenverwertung geschuldet, zu häufig scheiterten wir am Aluminium oder an den gut aufgelegten Gästetorwarten“, resümierte HVV-Coach Dario Lehmler den ersten Durchgang.
Im zweiten Durchgang nahmen die ersatzgeschwächt angereisten Gäste weiter clever das Tempo raus und verhinderten, immer noch getragen von einer guten Torwartleistung, zunächst, dass der Abstand über 20:14 (39.) größer wurde. Hintenraus setzte meine Truppe um Spielführer Max Gereke unsere spielerische Überlegenheit vor allem in den nun häufiger werdenden Überzahlsituationen dann jedoch vermehrt auch in Zählbares um, der vom Siebenmeterstrich fehlerfreie Max Overländer traf zum 25:17 (47.) und über 30:20 (55.) wuchs die Differenz bis zum 34:23-Endstand kontinuierlich an. Erfreulich ist, dass heute jeder Feldspieler mindestens ein Tor erzielen konnte, was erneut für eine geschlossenen Mannschaftsleistung spricht. Dennoch bedarf es besonders in der Chancenverwertung einer Steigerung, wenn wir in drei Wochen zum hochgehandelten TV Bad Ems reisen und dort ohne Haftmittel auf eine spiel- und kampfstarke Truppe treffen“, so Lehmler.
„Die Früchte hingen für uns in Vallendar leider noch zu hoch. Neben unseren beiden Langzeitverletzten reihten sich drei weitere Verletzte kurzfristig dazu, sodass wir mit sieben Feldspielern die Fahrt an den Rhein antraten. Da wir wussten das Vallendar eine gute, schnelle und konsequente Truppe ist, wollten wir von Beginn an das Tempo rausnehmen und unsere Kräfte dosiert aber gezielt einsetzen. In der Anfangsphase gelang uns das auch so okay, wobei unser Keeper Mika Lamberty uns mit einigen Paraden im Spiel hielt, aber dann machte sich so langsam unsere Durchsetzungskraft und schlechte Wurfausbeute bemerkbar. So konnte sich der Gastgeber immer weiter absetzen uns mit 16:10 in die Pause gehen.
Besser kamen wir aus der Kabine raus und konnten innerhalb 2 Minuten auf 4 Tore verkürzen, leider folgten dann 3-4 Aktionen im Angriff, wo wir wieder einiges haben liegen lassen, und so zog Vallendar wieder davon und wir konnten nichts mehr dagegensetzen, auch wenn Laurin Greif nun im Tor frei Würfe parierte. Wir haben zu keinem Zeitpunkt ausgehört zu kämpfen, verzettelten uns aber immer wieder in Einzelaktionen. Letztendlich ein verdienter Sieg für die Gastgeber unter einer guten Leitung von Schiri Marco Görres, der auf beiden Seiten einiges durchließ und damit zu einem guten Spielfluss seinen Beitrag lieferte.
JSG: Lamberty, Greif – Schmidt 4, Lang 2, Quary 4, Lieser 6, Woster 1, Klotzbücher 6, Blake


